"Ich rolle langsam durch Chiang Mai" - Teil 12

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"Ich rolle langsam durch Chiang Mai" - Teil 12

Beitrag von Admin am Mo 25 Aug 2008 - 12:22

Nachfolgenden Bericht veröffentlichen wir mit freundlicher Erlaubnis von Raimund Haerthe, der schon etliche Jahre in Chiang Mai lebt, und der uns dazu dankenswerter Weise seine Erlaubnis gab. (Chiang Mai / Gummersbach im September 2002)

Ein Besuch des Doi Suthep ist ein "Muss" für jeden Besucher Chiang Mais, denn Wat Pra Doi Suthep ist bestimmt der berühmteste aller Chiang Mai Tempel.

Der Tempel von Doi Suthep befindet sich hoch auf dem Berg ("Doi" bedeutet "Berg").
Der Suthep Mountain ragt als Chiang Mais markantestes Wahrzeichen heraus und kann leicht von der Huay Kaew Road aus erreicht werden. Auf dem Weg dorthin kann man beim Chiang Mai Zoo oder bei den Huay-Kaew-Wasserfällen einen Zwischenstopp einlegen.

Am Fuße des Berges steht das Khruba Srivichai Monument, welches zum Andenken an einen der meistverehrten Mönche Thailands errichtet wurde. Um hier ihren Segen zu erhalten und dann zum heiligen Tempel Wat Phra Tat Doi Suthep hinaufzuklettern, müssen eifrige Anhänger erst eine halbstündige Fahrt auf einer kurvenreichen Strasse zurücklegen.

Phra Suthep
Der Wat Phra Suthep zählt zu den bedeutendsten Kultstätten Thailands. Vom Bergfuß führen ein Treppenaufgang und eine 11 Kilometer lange Höhenstrasse bergauf.
Letztere wurde auf Veranlassung von Sri Wichai, dem heiligen Abt von Lampoon, im Jahre 1935 angelegt.
Schon zur Zeit Mengrais hielt man den Bergzug Doi Suthep für einen glücksbringenden Platz: in seinem Schatten sollte Chiang Mai entstehen. In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts ließ König Kuna den Tempel an jener Stelle bauen, wo im 7. Jahrhundert der Einsiedler Suthepa Reussi gelebt hatte.
Es ist dies jener Eremit, auf den die Stadtgründung Lampoons zurückgeht.
Unter Kuna gewann der Therawada Buddhismus ceylonesischer Prägung die Oberhand über den Animismus und die Mahayana-Richtung. Als der Mönch Sumana die für Wat Suan Dawk bestimmte Reliquie aus Sukhothai dem König übergeben hatte, und sich diese in zwei gleich große Teile aufspaltete, band man einen Teil auf den Rücken eines Elefanten. König Kuna gelobte dort einen Chedi zu errichten, wo der Elefant zur Rast käme. An jener Stelle erbaute Kuna 1383 tatsächlich den Chedi des Klosters.


Die Bergtreppe mit 348 Stufen - und eine neue Bahn - führen zunächst zu einer Plattform mit einer Thorani-Statue, aus deren Kopf Wasser entspringt. Ein gewundener Schlangenkörper bildet die Balustrade. Er endet mit den sieben Köpfen der Nagaschlange. Zwei Riesen bewachen den Zugang. Von den sechs Eingängen werden überwiegend die beiden im Westen benutzt. Hier stehen die Statuen von Sri Wichai, Suthepa Reussi und des Weissen Elefanten, die alle für die Tradition des Klosters bedeutsam sind. In den folgenden Jahren entstanden weitere Monumente, so König Tilokas Einäscherungsstätte (1487) und ein Chedi, der 1489 zur Aufnahme der Asche erbaut wurde. In dem 1510 errichteten Bot wurde der Hohlguss einer goldenen Buddhastatue aufgestellt. Das dafür verwendete Gold war so schwer wie das Körpergewicht König Tilokas.

Den Haupt-Vihara liess König Muang Keo (1518) errichten, der 1522 auch einen zierlichen goldfarbenen Pavillon für eine Sandelholzstatue Buddhas aus Kambodscha aufstellte.
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LöweDrache
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